Stefan Slupetzky wurde 1962 in Wien geboren. Von 1981 - 1990 studierte er dort an der Akademie der bildenden Künste. Nach einer steilen Karriere als Musiker, Schauspieler, Erfinder, Lehrer und Ga

Foto: Julia Maetzl
Foto: Julia Maetzl

Stefan Slupetzky wurde 1962 in Wien geboren. Von 1981 - 1990 studierte er dort an der Akademie der bildenden Künste. Nach einer steilen Karriere als Musiker, Schauspieler, Erfinder, Lehrer und Garderobier bildet heute das Verfassen von Bühnenstücken, Kurzgeschichten, Essays und Romanen den Schwerpunkt seiner Arbeit. Stefan Slupetzky lebt und arbeitet in Wien.

Der 2004 von Rowohlt veröffentlichte Kriminalroman „Der Fall des Lemming“ wurde mit dem Friedrich-Glauser-Preis für das beste Krimi-Debut ausgezeichnet, der Nachfolgeband „Lemmings Himmelfahrt“ mit dem Burgdorfer Krimipreis.   „Lemmings Zorn“ wurde 2010 mit dem Leo-Perutz-Preis ausgezeichnet.
 

Auszugsweise:
Der Fall des Lemming, Rowohlt, Hamburg 2004
Absurdes Glück – Bittersüße Geschichten, Picus Verlag, Wien, 2004
Lemmings Himmelfahrt, Rowohlt, Hamburg 2005
Das Schweigen des Lemming, Rowohlt, Hamburg 2006
Besuch von Glorf, Echo Verlag, Wien 2008
Lemmings Zorn, Rowohlt, Hamburg 2009
Polivka hat einen Traum. Rowohlt, Hamburg 2013
Der letzte große Trost. Rowohlt, Hamburg 2016
Die Rückkehr des Lemming. Rowohlt, Hamburg 2017

Lemmings Himmelfahrt – Hörbuch nach dem gleichnamigen Roman,
gelesen von Stefan Slupetzky, Radioropa, 2006

Maslak drückt ein Auge zu – Ein Krimi aus "Trost und Rat" von und mit Willi Resetarits, geschrieben von den Hörern und Hörerinnen von Radio Wien, redigiert und betreut von Stefan Slupetzky, Falter Verlag, Wien 2007

Wienerisch mit The Grooves – CD-Sprachkurs, gelesen von Josef Hader, vertont von Willi Resetarits, geschrieben von Stefan Slupetzky, Digital Publishing, München 2008
 

Stefan Slupetzky ist mit allen Wassern gewaschen, ein Meister des absurden Gedankens, der kein Pardon kennt und kein Tabu akzeptiert, der sich der typisch österreichischen Lust am Morbiden mit schwarzem Humor bedient, um seine ausgefallenen Geschichten zu inszenieren. Schräg, voller Schmäh, intelligent und sprachlich geschliffen sind seine Stories und Romane. Und er kann sie auch hervorragend vortragen (...) Die Lesungen des Malers, Musikers und Schauspielers haben Hörspielqualität, so ausgefeilt prägt er auch stimmlich die exzellent gezeichneten Figuren.
Susanne Wiedamann, Mittelbayerische Zeitung

Slupetzky, Jahrgang 1962, ist ein eleganter Stilist, pointiert und reflexiv in seiner Sprache, böse manchmal, auf das Schönste skurril und schwarzhumorig, da mag die Wiener Herkunft des Autors eine Rolle spielen. Seine Romane sind ein Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite.
Volker Albers, Hamburger Abendblatt

Mit liebevoller Sympathie hat der Autor seinen "Lemming" gezeichnet, einen Inbegriff des modernen Anti-Helden, der trotz aller Rückschläge und Widrigkeiten des Lebens tapfer versucht, seine Selbstachtung zu wahren. Slupetzky schreibt in einer schlichten und klaren und trotzdem wunderbar dialektgefärbten Sprache, mit feinem, aber so treffend-nachtschwarzem Humor, dass auch Helmut Qualtinger seine helle Freude dran gehabt hätte.
Elisabeth Jändl, ZDF