Selim Özdogan, geboren 1971 in Köln, hat Völkerkunde, Anglistik und Philosophie studiert, aber mit dem Studium abgeschlossen, um sich dem Schreiben zu widmen. 1995 debütierte er mi

Foto: Malwine Rafalski

Selim Özdogan, geboren 1971 in Köln, hat Völkerkunde, Anglistik und Philosophie studiert, aber mit dem Studium abgeschlossen, um sich dem Schreiben zu widmen. 1995 debütierte er mit dem Roman "Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist".  Seitdem hat er zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Hörbücher veröffentlicht, unter anderem den Roman zum Film „Im Juli“ von Fatih Akin und den Verkaufserfolg „Die Tochter des Schmieds". 

1999 erhielt er den Förderpreis des Adelbert-von-Chamisso-Preises, 2016 war er als Writer in Residence an der University of Michigan, 2017 hat er den Hohenemser Literaturpreis gewonnen.  Bei seinen Lesungen versteht er sich als Entertainer und Perfomer und löst die Grenzen zwischen Sprechen, Erzählen und Lesen auf.

Programm

1995 Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist, Rütten & Loening*
1996 Nirgendwo & Hormone, Rütten & Loening, Berlin*
1998 Ein gutes Leben ist die beste Rache, Rütten & Loening*
1999 Mehr, Rütten & Loening*
2000 Im Juli, Europa Verlag
2002 Ein Spiel, das die Götter sich leisten, Aufbau Verlag
2003 Trinkgeld vom Schicksal, Aufbau Taschenbuchverlag
2005 Die Tochter des Schmieds, Roman, Aufbau Verlag
2006 Tourtagebuch, Kartaus Verlag
2009 Zwischen zwei Träumen, Edition Lübbe
2010 Ein Glas Blut, Asphalt & Anders Verlag
2011 Heimstraße 52, Aufbau Verlag
2012 Kopfstand im Karma-Taxi, Bekenntnisse eine Pranajunkies, Edition Spuren
2012 Passen die Schuhe, vergisst man die Füße, Kolumnensammlung, asphalt&anders,
2012 Der Klang der Blicke, Geschichten, Haymon

* auch im Aufbau Taschenbuchverlag, Berlin erschienen


 

2000 Traumland, CD Live Mitschnitte, Der Audio Verlag
2003 Tüten und Blasen, 2-CD Live Mitschnitte, Palimpsest Verlag
2009 Zwischen zwei Träumen, Lübbe Audio
2012 Ein weiteres Verlangen, Bandcamp
2012 Hundert Hörer, Bandcamp

Pressestimmen zu „Die Tochter des Schmieds“:

„’Wenn alle Menschen dieses Buch lesen würden, hätten wir mit Sicherheit eine bessere Welt’, hat Fatih Akin geschwärmt. Glauben Sie ihm!“ Brigitte

„Die unsentimentale, verhaltene Poesie dieses Buches wärmt die Seele wie Spätsommerwind.“ Sächsische Zeitung

„Selim Özdogan bringt alles auf den Punkt: Vergessene Bräuche, Gerüche, Gesichter und Redewendungen … Welch eine Poesie, welch ein Verstand, welch eine Reflexion wird mit dieser Erzählung freigesetzt! Ein ganz großes Buch!“ Fatih Akin