in Schleswig Holstein geboren, arbeitet für Theater, Film und Fernsehen, tourt regelmäßig durch die Republik und besitzt eine eingeschworene Fangemeinde als Musiker, Autor, Humorist,

Foto: Kerstin Behrendt

in Schleswig Holstein geboren, arbeitet für Theater, Film und Fernsehen, tourt regelmäßig durch die Republik und besitzt eine eingeschworene Fangemeinde als Musiker, Autor, Humorist, Schauspieler und so weiter.
1988 erschien seine erste LP »Vision«. Es folgte ein Plattenvertrag bei einer großen Firma und diverse weitere Tonträger-Veröffentlichungen.
1989 gründeten Rocko Schamoni, Schorsch Kamerun und Kaiser Walter im Hamburger Schanzenviertel den »Pudel Klub«. 1994 zog der Club an seinen jetzigen Standort, in der Nähe der Hafenstraßenhäuser in Hamburg.
Nach seinem Roman-Debüt »Risiko des Ruhms« folgte 2004 sein langanhaltender Bestseller »Dorfpunks«, der auch auf die Bühne gebracht und im Frühjahr 2009 in die Kinos kam, sowie »Sternstunden der Bedeutungslosigkeit«, »Tag der geschlossenen Tür« und »Fünf Löcher im Himmel«.
Mit Jacques Palminger und Heinz Strunk hat Rocko Schamoni mehrere Studio-Braun-Theaterstücke inszeniert, unter anderem »Dorfpunks«, »Fleisch ist mein Gemüse«, »Matthias Rust«, »Fahr zur Hölle Ingo Sachs« und zuletzt im Mai 2014 »Fraktus«. Im November 2012 kam der Studio-Braun-Film »Fraktus« in die Kinos. Mit Helge Schneider drehte er 2012 den Film »00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse« in Mülheim und Umgebung.
Im Mai 2015 erschien das Album »Rocko Schamoni & l'orchestre Mirage: Die Vergessenen«.

 

Programm

  • Die große Rocko-Schamoni-Schau

    2018 ist das Jahr der Menschheit.

    Und was gäbe es Zwingenderes für den King, als sich ganz diesem Thema zu widmen? In seinen Texten, in seinen Songs, auf der Bühne und im Publikum: überall wuselt es von Menschen, ja ist es sogar äußerst menschlich.

    Überhaupt- die Texte: Rocko Schamoni liest aus einem Buch, das es noch nicht gibt: "Dummheit als Weg“. Eine kleine Enzyklopädie der menschlichen Dummheit, ein Attestieren des Unvermögens an sich selbst und an allen anderen auch gleich noch. Anhand von vielen Beispielen, Geschichten und Dialogen wird diagnostiziert und endgültig bewiesen: der Mensch ist alles mögliche, aber in erster Linie dumm und an dieser allumfassenden Dummheit wird die Welt zu Grunde gehen. Das Buch zur Lesung wird während der Tour laufend weiter geschrieben- so das Publikum denn Anlass dazu bietet.

    Dann die Musik: ein Skypekonzert mit dem Orchester Mirage, das in Hamburg sitzt und via ISDN per Kabel mit dem King verbunden ist. Und ein Musiker auf der Bühne der gleichzeitig Schlagzeug und Gitarre spielt und dazu singt: Tex Matthias Strzoda. Große vergessene Songs wunderbarer zum Teil ebenfalls vergessener Künstler werden zum Leben erweckt. Und eigene Songs werden dem Publikum zum direkten Vergessen übergeben.

    Außerdem: es wird auf der Bühne mit Alkohol gearbeitet! Was sich andere Bands wie Amon Duul oder Shocking Blue kaum noch trauen, gehört hier nach wie vor zum guten Ton und sich vor laufendem Publikum auf der Bühne sozial selbst zu derangieren ist  vornehmste Pflicht. 

    Freuen Sie sich auf einen großen Abend mit 14 anspruchsvollen Hälften.

• Risiko des Ruhms (2000)
• Dorfpunks (2004)
• Risiko des Ruhms: Director's Cut (2007)
• Sternstunden der Bedeutungslosigkeit (2007)
• Tag der geschlossenen Tür (2011)
• Fünf Löcher im Himmel (2014)
• Drei Farben Braun, Das Studio Braun Buch (2016)
• Ich will nicht Schuld sein an deinem Niedergang (2016, mit Christoph Grissemann)

Hörbücher
• Risiko des Ruhms (2003)
• Dorfpunks (2005)
• Sternstunden der Bedeutungslosigkeit (2008)
• Tag der geschlossenen Tür (2011)

Alben
• Vision (1988)
• Jeans und Elektronik (1990)
• Disco (1991)
• Ex-Leben (mit Motion, 1993)
• Galerie Tolerance (1995)
• Die frühen Werke des Monsieur 70 Volt (1996)
• Showtime (1999)
• Der Schwere Duft von Anarchie (2002)
• The Best of Rocko Schamoni (2003)
• Rocko Schamoni & Little Machine (2007)
• Rocko Schamoni & l'orchestre Mirage: Die Vergessenen (2015)

Singles
• Liebe kann man sich nicht kaufen (1987)
• Ich will Liebe (1990)
• Was kostet Liebe (1990)
• Mendocino (Duett mit Michael Holm, 1990)
• Nackt in Las Vegas (1991)
• Showtime Remixe (1999)
• Geld ist eine Droge (2002)
• Heart of Plastic (2002)
• Mauern (2005)
• Muster (2006)
• Rollo Aller 4 (mit Reverend Ch. Dabler, 2009)

Alben mit Studio Braun
• Gespräche (1998)
• Gespräche 2 (1999)
• Jeans Gags (2000)
• FC St. Pauli & TSC Studio Braun – 1:1:0 am Millerntor (2001)
• Fear of a Gag Planet (2002)
• Ein Kessel Braunes (2004)
• Fraktus (2014)
• Fraktus: Welcome to the internet (2015)
 

 

"Und genau diese Gratwanderung zwischen feiner und mit dem Holzhammer servierten Ironie, der klugen, radikal offenen Beobachtung einer immer weiter dem kulturellen und sozialen Untergang geweihten Menschheit und dem im- mer mitschwingenden Tipp, dem Leben einfach mal kalt lächelnd und mit Vollgas die Meinung zu geigen, machte Rocko an diesem Abend zum echten 'King'. Die Fans zwischen unter 20 und über 60 Jahren schnappten beinahe nach Luft vor Begeisterung, und der Hang zu durchdachten, spontan servierten Kalauern machten den Genuss letztlich perfekt." Aachener Zeitung 08.06.16

"Wer die Gabe besitzt, die Menschheit mit einem Halbsatz an den Rand des verzweifelten Lachens zu bringen, und die Fähigkeit, aus nahezu vergessenen Songs einen derartig unterhaltsamen Cocktail zu mixen, der hat sich den Beinamen „King“ redlich verdient." Aachener Zeitung 06.06.16

"Das Publikum, mittelalt bis jung und eher intellektuell, mochte die Gags, mochte einfach Rocko Schamoni. Der revanchierte sich mit einer Liebeserklärung an „dieses dampfende Elefantenherz von Lübeck“. Das sei etwas anderes als das „Ghetto-Gefühl“ in Hamburg- Eppendorf. Na dann, bis zum nächsten Mal!"  Lübecker Nachrichten 08.02.16

"Kurzum:  Es wird verdammt viel gelacht an diesem genialen, langen Literatur-Musik-Kalauer-Abend im Alten Rathaus. Rocko, du bist der King." HNA 11.10.15

"Der Hamburger Schamoni balanciert zwischen derbem Klamauk, Albernheiten und jeder Menge Improvisation, verliest sich absichtlich, ahmt bewusst schlecht Dialekte nach, pöbelt charmant das Publikum an. Schamoni ist auch mit gesundheitsbürgerlicher E-Zigarette ein ziemlich cooler Hund, der etwas herstellt, was nicht immer leicht, um nicht zu sagen kaum noch zu f inden ist: richtig guter Humor." Kölner Stadtanzeiger 24.01.15

"Willig lässt man sich von diesem liebenswürdigen Entertainer amüsieren. ... Mit dem Instinkt einer wunderbaren Rampensau, die etliche - schriftlich fixierte - Extempores mit einem im Vergleich zum Buch deftig kalauernden Humor einschiebt, hat Schamoni den Roman weit unter seinem literarischen Wert verkauft. Muss man ihn halt lesen. Das lohnt." Frankfurter Rundschau 20.12.14

"Inzwischen ist er von Fenchel-Anis-Kümmel-Tee zum Bier mit Zigarette übergeschwenkt, trägt statt Sakko ein Fledermaushemd und sorgt mit süffisanten Zwischenbemerkungen für die verschwörerische Intimität mit dem Publikum, die den Zauber seiner Lesungen ausmacht." Neue Westfälische 18.12.14

"Die etwa 600 Zuhörer haben genug Gelegenheit zum Lachen, da alles Depressive mit trockenem Witz und Zynismusrübergebracht wird." Hannoversche Allgemeine Zeitung 28.11.14

"Rocko Schamoni aber hat wirklich Talent, oder eher etwas, das man Meta-Talent nennen könnte: Talent zum Talentiert-sein. Einer der nichts so richtig toll kann, aber alles gut genug, um durch das Verknüpfen der unterschiedlichsten Talente ein Gesamtkunstwerk zu werden." Badische Neuste Nachrichten 27.05.13

"Wie viele Leben stecken eigentlich in Rocko Schamoni? Ob Dandy, Literat, Musiker, Humorist oder Satiriker: Am Karfreitag zeigte der 46-jährige in der Fabrik mal wieder seine zahlreichen Talente." Hamburger Morgenpost 02.04.13

"Von schlimmen Motorradfahrer-Gottesdiensten kündet Schamoni im Gloria, und er changiert bei seinem Tun – ganz routinierter Entertainer, der er nun mal ist – zwischen derbem Klamauk, ausgesuchten Albernheiten und jeder Menge Improvisationen." Kölner Stadt Anzeiger 27.03.13

"Literarisch spielt dieser Erwachsenseinverweigerer in einer Liga mit Strunk und Stuckrad-Barre, doch er formuliert feiner, ist klüger und lustiger. Live bietet er große Unterhaltung: dank Stimmimitationen und souveräner Interaktion mit dem unversehens anspringenden Generator sowie den Fans." Südwest Presse 17.05.11

"Auch das Publikum lachte. Viel und tränenreich. Für jeden Applaus wurde es nach alter Schamoni-Taktik mit Lob überhäuft ('Tolle Reaktion. Der Abend hat jetzt schon was, ihr Crazies'), und auch der temporäre Einsatz des Nordi-Akzents beim Lesen hatte nichts Bieder-Joviales, sondern dieses schöne hamburgisch stilsicher boheme-prollige Dissident-Gechmacklose. Weswegen sich Schamoni sogar eigentlich abgestandene Berlin-Witze erlauben konnte. Einfach weil die Mischung aus Publikumsbeschimpfung und Publikumsliebkosung, übler Kalauerei, Selbstironie und immer lauernder Systemkritik weiterhin stimmt bei ihm." taz 18.02.11

"Niemand geht zu einer Lesung von Rocko Schamoni, um ihm einfach zuzuhören, wie er aus seinem neuen Buch vorliest. Man geht hin, um ihm beim Rauchen und Trinken zu erleben, beim Unfugmachen und Erfinden vollkommen kranker Witze." Die Rheinlandpfalz 05.02.11

"Nie kippt die Stimmung ins Trübsinnige, dafür sorgt schon Schamonis Bühnenkunst. Mal verschmitzt lächelnd, mal gelangweilt oder ironisch distanziert und mal großkotzig trägt er Sonntags Geschichten vor. Zwischendurch versucht er sich als Provokateur und öffnet ein Kölsch: 'Riecht nach Weltstadt!'
Doch genau wie es seiner Romanfigur ergehen würde, gerät diese Provokation zu halbherzig, zu bübisch-schlitzohrig, als dass sie ihm irgendjemand übel nehmen könnte. Sowieso sind hier auch die Zuhörer Teil des Gesamtkunstwerks: Meist Mitte bis Ende dreißig, tragen sie popkulturelle Bildung und eine alternative Lebenseinstellung zur Schau und wirken nicht selten, als könnten sie sich identifizieren mit Michael Sonntags Kampf mit dem Alltag." Rheinische Post 15.01.11

"Mit sanfter Stimme und ironisch überbetont liest Schamoni aus seinem Buch vor. Trocken und stakkatohaft folgt Satz auf Satz. Dennoch wird die Lesung nicht langweilig, weil Schamoni über viele Stellen im Buch selber lachen muss. War sein früherer Roman 'Dorfpunks' noch wirklichkeitsnäher, schreibt Schamoni in seinem jüngsten Buch derart groteske Szenen, wie sie sonst eigentlich nur in Büchern von Helge Schneider zu finden sind." Westdeutsche Zeitung 15.01.11

"Schamoni versteht es, lockervergnüglich vorzutragen. Dass er ab und zu selber anfangen musste, zu lachen, störte nicht, sondern wirkte ansteckend auf das Publikum, das oft lachte an diesem Abend." Oberhessische Presse 05.02.11

"Rocko Schamoni grinst, grimassiert, feixt und posiert, sein diesbezügliches Repertoire ist so klischeehaft wie variabel, und so mancher viertklassige Privatfernsehen-Comedian könnte sich von diesem Gebaren mehrere Scheibchen abschneiden." Kölner Stadtanzeiger 10.09.09

• Rollo Aller! (1990)
• Rollo Aller! 2 (1992)
• Jazzclub (2004)
• Fleisch ist mein Gemüse (2008)
• Rollo Aller! 4 (2008)
• Dorfpunks (2009)
• Fraktus (2012)
• 00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse (2013)

• Phönix - Wem gehört das Licht (Schauspielhaus Hamburg 2005)
• Dorfpunks - Die Blüten der Gewald (Schauspielhaus Hamburg 2008)
• Rust - Ein deutscher Messias (Schauspielhaus Hamburg 2010)
• Fahr zur Hölle, Ingo Sachs (Deutsches Theater Berlin, 2012)
• Tonight: Fraktus (Thalia Theater Hamburg, 2014)
• Der goldene Handschuh (Schauspielhaus Hamburg 2017)