Hacke liest – aber was liest er denn? Das lässt sich vorher nicht so genau sagen, denn Hackes Prinzip ist, alle seine Texte mit auf die Bühne zu bringen und erst im Laufe des Abends zu

Foto: Thomas Dashuber

Axel Hacke, 1956 in Braunschweig geboren, lebt als Schriftsteller in München. Berühmt ist seine Kolumne „Das Beste aus aller Welt", die er Woche für Woche im Magazin der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. Seine Bücher, zum Beispiel „Der weiße Neger Wumbaba“ oder „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“, sind Bestseller. Seine Arbeit wurde mit dem Joseph-Roth-Preis, zwei Egon-Erwin-Kisch-Preisen und dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet. Im August 2017 erscheint „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“.

 

Programm

  • Axel Hacke liest

    Hacke liest – aber was liest er denn? Das lässt sich vorher nicht so genau sagen, denn Hackes Prinzip ist, alle seine Texte mit auf die Bühne zu bringen und erst im Laufe des Abends zu entscheiden, welche er vorträgt: Klar ist, dass er aus seinem neuesten und sehr aktuellen Buch liest: „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“. Aber dann? Vielleicht ein Stück aus „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“, in dem es in jener wunderbar leicht-verspielten Weise, die allen Hacke-Büchern eigen ist, um nicht weniger als den Sinn des Lebens geht? Einige seiner legendären Kolumnen aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung? Ein, zwei Kapitel über Oberst von Huhn und seine irr-poetische Speisekarten-Sammlung aus der ganzen Welt? Oder eine kleine Hitparade der schönsten Missverständnisse aus der Wumbaba-Trilogie? Man weiß es nicht. Jede Hacke-Lesung ist ein bisschen anders als alle anderen: eine kleine Wundertüte. Sicher ist am Ende nur jener Rat, den der Norddeutsche Rundfunk einmal dem Publikum gab: „Wenn er eine öffentliche Lesung macht, pflegen sich seine Zuhörer mit Taschentüchern auszustatten, weil sie wissen, dass die Lachtränen laufen werden.“

• Nächte mit Bosch (1991)
• Der kleine Erziehungsberater (1992)
• Der kleine König Dezember (1993)
• Hackes Tierleben (1995)
• Ich hab's euch immer schon gesagt (1998)
• Auf mich hört ja keiner (1999)
• Ich sag's Euch jetzt zum letzten Mal (2000)
• Ein Bär namens Sonntag (2001)
• Das Beste aus meinem Leben (2003)
• Deutschlandalbum (2004)
• Der Weisse Neger Wumbaba (2004)
• Prálinek (2005)
• Der Weisse Neger Wumbaba kehrt zurück (2007)
• Wortstoffhof (2008)
• Wumbabas Vermächtnis (2009)
• Alle Jahre schon wieder. Ein Weihnachtsbuch (2009)
• Die Wumbaba-Trilogie (2010)
• Wofür stehst Du? (mit Giovanni di Lorenzo, 2010)
• Das Beste aus meinem Liebesleben (2011)
• Oberst von Huhn bittet zu Tisch (2012)
• Fussballgefühle (2014)
• Das kolumnistische Manifest, Das Beste aus 1001 Kolumnen (2015)
• Die Tage, die ich mit Gott verbrachte (2016)
• Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen (2017)

Übersetzungen ins Englische, Französische, Japanische, Koreanische, Spanische, Chinesische, Dänische, Portugiesische, Holländische, Italienische, Thailändische, Norwegische, Tschechische, Polnische und Hebräische.

• Auf mich hört ja keiner (1999)
• Der kleine Erziehungsberater (1992)
• Der kleine König Dezember (1993)
• Hackes Musikalisches Tierleben (1995)
• Das Beste aus meinem Leben (2003)
• Deutschlandalbum (2004)
• Der Weisse Neger Wumbaba (2004)
• Der Weisse Neger Wumbaba kehrt zurück (2007)
• Wortstoffhof (2008)
• Wumbabas Vermächtnis (2009)
• Alle Jahre schon wieder. Geschichten und Songs zur Weihnachtszeit (mit Ursula Mauder, 2009)
• Wofür stehst Du? (mit Giovanni di Lorenzo, 2010)
• Das Beste aus meinem Liebesleben, Geschichten und Songs über die Liebe an guten und schlechten Tagen (mit Ursula Mauder, 2011)
• Oberst von Huhn bittet zu Tisch (2012)
• Fussballgefühle (2014)
• Das kolumnistische Manifest, Das Beste aus 1001 Kolumnen (2015)
• Die Tage, die ich mit Gott verbrachte (2016)

 

"Die Einschübe zwischen den Texten sind ein ebenso großes Vergnügen wie die Lesung selbst, die der Schriftsteller, Kolumnist und Journalist mit viel Gespür für Wirkung und Timing vorträgt."    Kieler Nachrichten 11.11.16

"Es so schön zuzuspitzen, ist die Kunst." Mannheimer Morgen 06.04.16

"Seine Lesung ist auch ein Vergnügen, weil Hacke nicht nur sehr gut schreiben kann, sondern auch die Kunst des Vorlesens, genauer: des Vortragens beherrscht. Je nach Thema ist sein Ton spitz, ungläubig, sentimental, trocken, entrüstet oder überrascht, ohne dass er jemals bemüht wirkt. In Hochform ist Hacke aber, wenn er sich über etwas ernsthaft aufregt. Wenn sein Humor endet, wird er bissig."  Nordbayerischer Kurier, 18.02.16

"Er kalauert nicht, und doch klopft sich das Publikum bei seinen Lesungen immer wieder lachend auf die Schenkel. Hackes Humor ist fein, aber schräg. Seine trockene Vortragsweise ist bar jeder witzelnden Geste. Er ist ein Meister des Wortwitzes, aber Klamauk ist seine Sache nicht."  Hannoversche Allgemeine Zeitung 11.12.14

"Bei lustigen Fernsehserien sollte -so eine Grundregel- spätestens nach 30 Sekunden der nächste Lacher stattfinden. Bei Axel Hacke war die Gagdichte höher." Braunschweiger/Wolfenbüttler Zeitung 22.04.13

"Als der Autor schließlich seine kurzweilige Lesung beendet, fordern die Zuhörer johlend eine Zugabe. Also greift Hacke erneut zu 'Oberst von Huhn': 'Nieseln Sie über der Oberseite des Reises und kochen Sie weitere vier bis fünf Minuten auf Höhe. Verlassen Sie zum Standplatz für fünf Minuten, bevor Sie dienen. Schmücken Sie sich mit Korianderblättern, wenn Sie gewünscht werden.' Tobender Beifall." Donaukurier 10.04.13

“Ein Experte für die Zwischenräume des Existenziellen: eben jene Momente, in denen sich augenscheinlich gar nichts Entscheidendes zuträgt, die dennoch tagaus, tagein unser Leben prägen.”
Frankfurter Rundschau

“Vierfacher Vater.”
Focus Schule

“Bescheiden, ja fast unscheinbar.”
Pfaffenhofener Kurier

“Als unauffällig möchte man den Autor der Kolumne Das Beste aus meinem Leben bezeichnen.”
Oberhessische Presse

“Geprägt von feiner Ironie und großer Menschlichkeit.”
Passauer Neue Presse

“Elegant, bisschen wie einst Günter Netzer auf dem grünen Rasen.”
Nürnberger Nachrichten

“Dieser große, leicht gebückt laufende Mann, der die Last des Alltags auf seinen Schultern zu tragen scheint…. Ist in Bayreuth sehr beliebt.”
Nordbayerischer Kurier

“Betritt er die Bühne, wird gelacht.”
Augsburger Allgemeine

“… ist nicht nur ein beglückender Schreiber…”
Donaukurier

“Sein Humor spielt gleichzeitig in der Gacker-Klasse und in der Harald-Schmidt-Liga, die Geschichten sind gleichzeitig skurril und banal, flach und tief – das macht sie so einmalig.”
Hannoversche Allgemeine Zeitung

“… auch als Lesender und beim Aufbau des dramaturgischen Spannungsbogens erweist er sich als großer Könner.”Donaukurier

“Beharrlich und melancholisch kämpft dieser Mann um nichts anderes als ums Überleben in einer unübersichtlichen, bizarren Welt.”
Sonntag Aktuell

“Der große Unermüdliche, der Sprachkenner, Sprachkünstler.”
Die Zeit

“… hat sich, bei Gott, einen hinreißend federnden Stil geschaffen…”
Die Welt

“Reporter der Sonderklasse.”
Hörzu

“Der treffliche Miniaturenmaler.”
Süddeutsche Zeitung

“Mit dem Witz des frühen Kishon.”
Der Tagesspiegel

“Der freundlichste humoristische Schriftsteller, den wir kennen.”
Frankfurter Rundschau

“Kultstatus.”
Welt am Sonntag

“Einer der Popstars der deutschen Literatur.”
hr online

“Der Popstar unter den deutschen Kolumnisten.”
Hannoversche Allgemeine Zeitung

“Deutschlands vielleicht bester Kolumnist.”
Kieler Nachrichten

“Der Beste unter den deutschen Kolumnisten.”
Hessisch-Niedersächsische Allgemeine

“Der Kolumnen-König.”
Braunschweiger Zeitung

“Ist ja aber auch ein mitreißend durchtriebener, fantasievoller Spötter.”
Die Zeit

“Diesem Geistesverwandten von Kurt Tucholsky und Woody Allen.”
Radio Bremen

“Wenn er liest, immer Kontakt mit dem Publikum haltend, ist er eine Mischung aus Harald Schmidt und dem frühen Kishon: Lästerlich und menschlich zugleich, surreal und skurril.”
Hessisch-Niedersächsische Allgemeine

“Leider ist der Literatur-Nobelpreis heuer bereits an Doris Lessing gegangen, aber im nächsten Jahr, da wird das Komitee nicht drum herum kommen, den Münchner Kolumnisten Axel Hacke zu dekorieren.”
Memminger Zeitung

“Archivar unseres Alltags.”
Amberger Zeitung

“Begnadeter Chronist der Schlachten und Schlappen des Alltags.”
Brigitte

“Liebevoller Vater und Philosoph des Alltags.”
Neue Zürcher Zeitung

“Deutschlands beliebtester Kolumnist.”
Der Tagesspiegel

“Vermutlich sehr zu Recht Empfänger zahlreicher Preise.”
Die Zeit

“Hat es Axel Hacke geschafft, eine ihm geradezu leichtsinnig ergebene Fangemeinde um sich zu scharen.”
Radio Bremen

“Ein milder Surrealist.”
Südwestfunk

“Ein mit allen Wassern gewaschener Publizist.”
Neuer Zürcher Zeitung

“Ein bisschen ist Axel Hacke auch Wissenschaftler, so eine Art Sozial- und Beziehungsforscher.”
Mühldorfer Anzeiger

“Irgendwie verschmitzt sieht er aus.”
Mainpost

“… ein kleines Wunder…”
Wiener Zeitung

“Dazu verfügt er über eine brillantklare Stimme, er liest melodisch und zelebriert Zischlaute, Stabreime und hin und wieder ein ganz banales Wort wie ‚Bügeln!’ mit offensichtlicher Lust.”
Traunsteiner Tagblatt

“Der tadellos frisierte Mann im grauen Pullover.”
Bonner Rundschau

“… hat auch ein mimisches Talent, das man ihm, der eher mit dem elegant distanzierten und dozierenden Habitus eines erfolgreichen Chefarztes im Freizeitgewand daherkommt, gar nicht so recht zutraut.”
Allgäuer Zeitung

“Eigentlich sieht er aus wie ein Lehrer – Mathe oder noch Schlimmeres… Doch der Eindruck täuscht.”
Süddeutsche Zeitung

“Der Cary Grant der hiesigen Autorenzunft.”
Süddeutsche Zeitung

“Mit schmaler Brille und markantem Kinn erinnert er irgendwie an Clark Kent, den alter Ego von Superman.”
Süddeutsche Zeitung

“Hacke erinnert an einen unscheinbaren Deutschlehrer.”
Darmstädter Echo

“Doch hinter dem distinguierten Lächeln, das genauso graumeliert daherkommt wie sein Gemütlich-Pullover, scheint sich in Wahrheit eine echte Rampensau zu verbergen.”
Kieler Nachrichten

“Hebt dann unversehens ab ins Surreale, gewürzt mit milder Zivilisationskritik und einer sanften Melancholie, wie in den besten Geschichten Erich Kästners.”
Frankfurter Rundschau

“Der Kuckuck weiß, was den unglaublichen Erfolg dieses Mannes ausmacht. Jedesmal, wenn er nach Regensburg kommt, braucht er einen größeren Saal.”
Mittelbayerische Zeitung

“Das Gelächter in der ausverkauften Centralstation ist manchmal so laut, dass Hackes Worte in Lachsalven untergehen.”
Darmstädter Echo

“Im Saal viele Eingeweihte, Hackeianer.”
Marburger Neue Zeitung

“Man bekommt Zwerchfellschmerzen.”
Donaukurier

“Was bei einem literarisch ähnlich gelagerten Kollegen wie Wladimir Kaminer einfach eine gute Geschichte ist, wird bei Axel Hacke zur Parabel, zu einem weiteren kongenialen Beispiel über die Absurdität des Lebens, die stets in der Frage des Seins mündet: Woher komme ich, und wohin gehe ich – immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge erzählt.”
Frankfurter Allgemeine Zeitung

“Wo Willemsen die Menschen mit Schmollmund und kühlem Gleichmut nur als Bestätigung seiner Thesen betrachtet, geht Axel Hacke ganz nahe an sie heran und hört ihnen genau zu…”
Wiener Zeitung

“Warum eigentlich wird ein Schriftsteller wie Axel Hacke nicht mit Literatur-Preisen und Akademie-Mitgliedschaften überhäuft? Wahrscheinlich ist es bei ihm wie bei Max Goldt: Die Leser haben längst gemerkt, was für einen Dichter sie da vor sich haben. Nur die lieben Fachleute brauchen etwas länger. Man muss Geduld mit den Ärmsten haben.”
Die Welt

“Er ist ganz einfach komisch und steckt uns damit an.”
Frankfurter Rundschau

“Ganz große Klasse.”
Heilbronner Stimme

„Ähnlich wie der große Ephraim Kishon ist er dabei auf eine eher versöhnliche Weise saatirisch.“  
Schwarzwälder Bote

 „Ich möchte hiermit eine neue literarische Maßeinheit vorschlagen: Die kürzeste Entfernung von der Wirklichkeit zur Nicht-Wirklichkeit beträgt exakt ein ‚Hacke’. Benannt nach Axel Hacke, dem Erfinder zahlloser kleiner Geschichten, die alle in der Wirklichkeit wurzeln, aber auf schnellstem Weg über sie hinausführen. “
Die Welt