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Alexander Kühne

Düsterbusch City Lights

»David Bowie spielt hier nicht, Anton.« – »Doch, irgendwann schon.«

Düsterbusch ist kein Ort für Helden. Nicht Preußen, nicht Sachsen, ein Kaff am Rande des Spreewalds. Anton wohnt hinter dem Mähdrescherfriedhof und träumt vom großen Leben. Bis er eine glänzende Idee hat: Sein Dorf soll Metropole werden, mit U-Bahn-Anschluss und Leuchtreklamen. Mit einer Handvoll Freunden macht er sich daran, mitten in der DDR einen Szene-Club nach Londoner Vorbild aufzuziehen. Alexander Kühne erzählt die Geschichte von einem, der bleibt und kämpft – aber nicht politisch, sondern mit den Waffen der Popkultur. Er erzählt von den großen Träumen im Kleinen und vom Scheitern einer Utopie.

»Es ist ein Buch, das viel Wahres und Differtenziertes über die DDR zu berichten weiß, ohne auch nur einen Moment lang in schmierige Ostalgie zu verfallen.«
Michael Feldmann, MDR 1 (07.03.2016)

Alexander Kühne wuchs in Lugau, heute Brandenburg, auf. Nach der Lehre in einer Schraubenfabrik arbeitete er auf einem Kohleplatz, bei der Staatlichen Versicherung und verkaufte Modelleisenbahnen. Gleichzeitig organisierte er mit Freunden in seinem Heimatdorf Konzerte mit Bands der DDR-Punk- und New-Wave-Szene. 1990 zog er nach Berlin und machte eine Ausbildung zum Fernsehjournalisten. Er schreibt für Film, Fernsehen und Zeitschriften.

Pressestimmen

»Es ist ein Buch, das viel Wahres und Differtenziertes über die DDR zu berichten weiß, ohne auch nur einen Moment lang in schmierige Ostalgie zu verfallen.«    Michael Feldmann, MDR 1 (07.03.2016)

»In diesem Roman steht, wie man aus Scheiße Gold macht. Wie diese Welt damals war, diese komische DDR, und wie man sich das Leben schafft, das man leben will, und trotz Scheitern Sieger bleibt, steht hier auch. 'Düsterbusch City Lights‘ sollte Schullektüre werden.«    Tino Hanekamp

»Ein schräges Vergnügen ... ein ganz anderes, irrwitziges DDR-Buch.«    Burghart Klaußner im Tagesspiegel

»Ein schöner, auch trauriger Roman über ein Leben für die Lichter der Samstagnacht.«    Thomas Schindler, ARD Morgenmagazin (06.04.2016)

»Ein Buch, das süchtig macht. Man will es nicht mehr aus der Hand legen. Unprätentiös, direkt und lässig.«    Sabine Michel, 3sat Kulturpalast

 

Foto: Erik Weiss
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